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13.12.2006 13:52
web 17.3 - nein danke?und das steht heute in der süddeutschen. strg+c strg+v nach perlentaucher. Schwarmintelligenz? Nein, danke! Der Internet-Pionier Jaron Lanier hält nichts vom Web 2.0, "denn die dahinter steckende Idee suggeriert, es müssten nur möglichst viele Leute das Gleiche tun, und schon käme etwas Tolles raus. In Wahrheit sind es immer Individuen oder kleine Gruppen, die Kreatives hervorbringen. Das einzig Positive am Internet in diesem Zusammenhang besteht darin, dass es möglichst viele kreative Individuen schnell und unkompliziert zusammenbringen kann. Aber dann müssen die Leute außerdem noch eine gute Idee haben und anschließend hart arbeiten, um die Idee zu einem marktfähigen Produkt oder gar zu einer für den Menschen tatsächlich hilfreichen Organisation aufzubauen. Und genau das passiert viel zu selten." ok, alles klar dann, oder wie?
kommentar von: muesli am 15.12.2006 12:15
die süddeutsche bekleckert sich (wie auch der spiegel) bei seiner eigenartigen privatfehde gegen "web2.0" nicht gerade mit ruhm. die lanier-story jetzt zum x-ten mal wieder aufzuwärmen, zeugt nicht gerade davon, dass sie das thema verstanden haben.
recht schön hat diese redaktionspsychosen der journalist wolfgang sommergut in seinem weblog beschrieben: http://sommergut.de/wsommergut/archives/001271.shtml lanier hat sich zu diesem thema nämlich schon im sommer mit seiner polemik "digital maoism" lächerlich gemacht. eine sehr gute replik hat damals clay shirky geschrieben: http://many.corante.com/archives/2006/06/07/reactions_to_digital_maoism.php
kommentar von: Eraser4711 am 13.12.2006 16:26
Also meiner Meinung nach hat Web 2.0 nichts damit zu tun, dass kreative Menschen etwas zusammenbringen. Für mich ist und bleibt Web 2.0 nichts anders wie Ajax eine Technologie, die man nutzen sollte. - Wie bleibt jedem selbst überlassen. lg
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